Dry Januar, Veganuary, Zuckerfrei Januar

Dry Januar, Veganuary, Zuckerfrei Januar

Person springt über eine Klippe und schafft seine Herausforderung

Alles auf Neustart im Januar- Was ist deine Challenge?

Für die meisten von uns ist der Januar wie ein Reset-Knopf, den wir drücken können, um alte und schlechte Gewohnheiten zumindest für einen Monat abzuschaffen. Oder neue Dinge auszuprobieren. Auf vielen Social Media Kanälen wird zu unterschiedlichen Herausforderungen aufgerufen. Welcher stellst du dich? Hier eine kleine Auswahl.

Veganuary

Wenn ich nicht bereits seit einigen Jahren vegan leben würde, dann wäre dies meine erste Wahl.

Viele Gründe sprechen für den Verzicht auf tierische Produkte:

  • Tierleid
  • Umweltschutz
  • die eigene Gesundheit
  • Antritt einer kulinarischen Reise

Viele Prominente rufen zu einem tierleidfreien Monat auf. Und auch zahlreiche Unternehmen haben ihre Werbekampagnen auf Veganuary ausgerichtet.

Ernährst du dich bereits vegetarisch oder vegan?

Wenn nein, dann ist das JETZT der Zeitpunkt, eine kulinarische Entdeckungsreise anzutreten.

Für die passende Unterstützung findest du hilfreiche Tipps auf den folgenden Websites:

Home – PETA Zwei (auch als App möglich: PETA Veganstart)

Veganuary – Home

Dry January

Im Dezember und vor allem während der Feiertage lassen wir es uns oft so richtig gut gehen. Häufiger als gewöhlich machen wir es uns mit einem guten Rotwein, dem Bierchen oder einem Glühwein gemütlich.

Daher kann eine andere Herausforderung für viele sein, den gesamten Januar über auf Alkohol zu verzichten.

Und so kann der Dry January dein Wohlbefinden fördern:

  • bessere Aufnahme von Nährstoffen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
  • besserer Schlaf
  • weniger Kalorienzufuhr
  • Erholungspause für deine Leber

Ich habe in den letzten 2 Jahren auf Alkohol verzichtet und kann nur bestätigen, dass ich fitter war als zu Zeiten, in denen ich bei Bier oder Wein gerne ja gesagt habe.

Wenn du von heute auf morgen auf Alkohol verzichtest, dann kann es sein, dass du mit Entzugserscheinungen rechnen musst. Diese können etwa 2 Wochen andauern. Vergiss das nicht, wenn es um dein Wohlbefinden geht und die Schlüsse, die du aus deinem Dry January (trockenen Januar) ziehst.

Zuckerfreier Januar

Überall ist Zucker drin. Egal, ob es Fertigprodukte wie (vegane) Wurst oder Getränke sind, kommt man oftmals nicht um den Industriezucker drumherum.

Kein Wunder- er schmeckt gut und ist in der Produktion ein günstiges Lebensmittel.

Auch zu Weihachten wurden die Kinder reichlich beschenkt mit Süßkram. Das Ausräumen der Süßigkeiten-Schublade hat Naschsachen hervorgebracht, die wir geschenkt bekommen haben aber nicht essen.

Also weg damit. Im Januar wird vieles selbst gemacht und bietet damit die Chance, es komplett zuckerfrei zu schaffen.

Es gibt viele Formen für den Verzicht auf Zucker.

  • Verzicht auf den weißen Industriezucker
  • Verzicht auf Süßigkeiten
  • genereller Verzicht auf Süßungsmittel
  • Verzicht auch auf Obst wegen des Fruchtzuckergehalts

Für mich ist es wichtig, die Ernährung gesund zu gestalten. Daher käme der Verzicht auf Obst nicht in Frage, denn hier sind wertvolle Nährstoffe enthalten, die ich unserer Familie nicht vorenthalten möchte.

Konsum Herausforderung

Oftmals hat dies wenig mit Lebensmitteln zu tun. Für uns jedoch schon. Nachdem ich die Süßigkeiten aussortiert hatte, ist mir aufgefallen, wie VOLL unsere Schränke sind- mit gesunden Lebensmitteln, aber dennoch im Überfluss.

Also wird diesen Monat nur frisches eingekauft- Obst und Gemüse.

Alles andere wird auf dem „Bestand“ entnommen.

Damit werden wir mal wieder zum Konsum-Vorbild für unsere Kinder.

  • Brauchen wir wirklich immer alles, was wir haben wollen?
  • Wie verwöhnt sind wir eigentlich, ohne es zu merken?
  • Geld sparen ist auch möglich mit Bio-Lebensmitteln.

Diese Abwandlung vom kleinen „Minimalismus“ kann dir helfen, wieder deinen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu lenken.

Mein Fazit

Für jeden ist etwas dabei, seine Verhaltensweisen zu hinterfragen und den Fokus auf neue Dinge auszurichten.

Es für einen Monat auszuprobieren wird dir nicht weh tun. Du wirst zum Vorbild für andere und lernst viel über deinen Körper, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit.

Welche Herausforderung nimmst du an?

Womit startest du in 2022 durch?

Was ist dir am Wichtigsten, was fällt dir vielleicht am Schwersten.

Auch wenn es schon Mitte des Monats ist, so ist es nicht zu spät für dich, mit deiner Challeng zu beginnen.